1 Million für Innenstadt-Entwicklung

Die Bemühungen der Stadt Ennepetal um eine städtebauliche Aufwertung der Innenstadt in Milspe werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 mit einer Million Euro unterstützt. „Das ist für den Anfang eine beachtliche Summe und es ist vor allem wichtig, dass Ennepetal bei der Städtebauförderung des Landes nun den Fuß in der Tür hat“, erklärte gestern der heimische Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer.

Das von der Stadtverwaltung in Ennepetal vorgelegte Integrierte Handlungskonzept für die Stadtentwicklung in Milspe habe die Entscheider bei der Bezirksregierung Arnsberg, im Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr und letztlich Minister Mike Groscheck selbst offensichtlich überzeugt, denn der Minister selbst hatte sich eine endgültige Entscheidung über die Mittelvergabe vorbehalten.

Besonders gefreut hat Hubertus Kramer, dass als eine der ersten Maßnahmen der Stadtgarten an der Ennepe gefördert wird. Den „Ennepegarten“ an Platz eins des Integrierten Handlungskonzepts zu setzen war der Ratschlag von Karl Jasper gewesen, der im Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in Düsseldorf für die Bereiche Stadterneuerung und Städtebauförderung zuständig ist. Karl Jasper war im Sommer 2015 auf Einladung von Hubertus Kramer in Ennepetal gewesen und hatte nach Gesprächen mit der Stadtverwaltung und einem Rundgang durch Milspe einen „dringenden Handlungsbedarf“ für die Ennepetaler Innenstadt gesehen. In den letzten Monaten hatte es in dieser Frage eine ständige Absprache zwischen der Ennepetaler Verwaltung einerseits und Hubertus Kramer andererseits gegeben. „Ich freue mich, dass die enge Zusammenarbeit nun offensichtlich erste Früchte trägt“, sagte Hubertus Kramer.

Insgesamt erhalten in diesem Jahr 217 Projekte in NRW Geld aus dem Städtebauförderprogramm. Dafür investieren Land, Bund und Europäische Union insgesamt fast 261 Millionen Euro. Hubertus Kramer: „Das Förderprogramm ist auch für Ennepetal eine wirksame Hilfe, um die Lebensqualität und das Zusammenleben zu verbessern.“

 

Von | 2017-01-15T16:46:54+00:00 06.07.2016|Kategorien: Allgemein, Bauen und Verkehr, Ennepetal, Kommunalpolitik, Landespolitik, NRW|Tags: |