Im Rahmen eines Neumitgliedertreffens in der Stadthalle Hagen begrüßte die Generalsekretärin der SPD, Katarina Barley, viele der 160 Neumitglieder der Sozialdemokraten aus Hagen sowie Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm. Nach der Eröffnung und einer Kurzvorstellung der verschiedenen Gliederungsebenen der SPD durch den Mitgliederbeauftragten Thomas Köhler erhielten die neuen Genossinnen und Genossen durch ein spannendes Veranstaltungskonzept (Fishbowl-Diskussion) die Gelegenheit, sich zu Katarina Barley sowie den beiden Hagener Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer, dem Bundestagsabgeordneten Rene Röspel und dem Hagener SPD-Vorsitzenden Timo Schisanowski für einen Rede- bzw. Diskussionsbeitrag auf das Podium zu setzen – und diese wurde rege genutzt.

 

Im Laufe des Abends erfuhren die Sozialdemokraten dadurch die Beweggründe einiger Neumitglieder, warum sie sich entschieden haben, sich für die SPD zu engagieren. Darunter ein Gewerkschafter, der sich seit einigen Jahren bereits auf unterschiedlichen Ebenen gegen Rechts engagiert und aufgrund der klaren und eindeutigen Position der SPD zur AfD eingetreten ist. Ein anderer Neugenosse trat in die SPD ein, weil sie die einzige Partei sei, die für soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt stehe. Eine andere Genossin erklärte, sie habe die SPD in den 70ern verlassen aufgrund der damaligen Atompolitik. Heute, viele Jahre später, habe sie den Weg zurückgefunden, aufgrund der Authentizität von Kanzlerkandidat Martin Schulz.

 

Neben den Beweggründen und Motivationen der Neumitglieder reicherten auch einige langjährige Sozialdemokraten den Abend mit vielen Anekdoten und Geschichten an. Katarina Barley, die extra an dem Abend aus Berlin angereist war, war das eine motivierende Veranstaltung, bei der sie „ihre Akkus wieder aufladen und Kraft tanken kann“.