NRW-Familienministerin besucht EN-Kreis

„Wir sind dabei das Kinderbildungsgesetz zu ändern und wo ließe sich besser prüfen was bereits gut läuft, aber was auch noch verbessert werden muss, als vor Ort in den Kindertagesstätten“, so die nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann im Rahmen ihres Besuchs im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Gefolgt war die Ministerin der Einladung der drei EN-Abgeordneten Rainer Bovermann, Hubertus Kramer und Thomas Stotko, die unter dem Motto „Frühkindliche Bildung“ gleich zwei neue Kitas unter AWO-Trägerschaft in Hattingen und Witten vorstellen konnten. Die beiden Kindertagesstätten haben erst in den letzten Wochen ihren Betrieb aufgenommen. Inzwischen sind die kleinen Bewohner in ihre kindgerecht umgebauten Spielstätten eingezogen, viele von ihnen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung, so dass unter anderem Sprachförderung ganz vorne auf dem Programm steht.

Die Kita im Oberwinzerfeld in Hattingen ist im Gebäude der bereits bestehenden Gemeinschaftsgrundschule untergebracht, zudem betreibt die AWO seit einiger Zeit auch die OGS, so dass der Übergang von der Kita in die Grundschule für die Kinder optimal vorbereitet wird. In Witten ist das neue Kita-Gebäude am Crengeldanz in eine alte Villa im Besitz der Wohnungsbaugenossenschaft „Witten-Mitte“ eingezogen. Neben einer großen neu gestalteten Außenfläche, die zum Spielen und Toben einlädt, ist die Kita durch den nachträglich installierten Aufzug jetzt auch barrierefrei, eine Investition, die die Einrichtung im Zuge der Inklusion deutlich aufwertet.

Die Ministerin lobte bei ihrem Rundgang durch die Kindertagesstätten die gute Zusammenarbeit aller Akteure: „Dort, wo Träger vorausschauend arbeiten, zahle sich dies nun für Eltern, aber vor allem für die Kinder im besten Sinne aus.“