Rüttelpiste vor dem Aus: Straßen NRW saniert L 527

Von einer „Stoßdämpferprüfstrecke“ oder „Rüttelpiste“ war bei den Lkw- und Autofahrern schon lange die Rede, und ein ukrainischer Holzlieferant des Baumarktes Klein befand unlängst gar: „Bei uns zu Hause sind die Straßen besser.“ Das wird der Brummipilot bald nicht mehr sagen können, wenn er von der L 527 spricht, die in eben zum Baumarkt Klein führt. Denn der heimische Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer (SPD) kam zu Wochenbeginn mit guten Nachrichten aus Düsseldorf zur Verbindung zwischen Gevelsberg und Wetter. Die besagen: Mit dem Flickenteppich L 527 ist bald Schluss!

Kramer traf sich in Höhe des Baumarktes mit seinem für Wetter zuständigen Parlamentskollegen Professor Dr. Rainer Bovermann, den Bürgermeistern Claus Jacobi (Gevelsberg) und Frank Hasenberg (Wetter) sowie Baumarkt-Geschäftsführer Joachim Haarmann. Der 53-Jährige Gevelsberger, auch Mitglied des Verkehrsausschusses des Landtags, hatte Kontakt zum Landesbetrieb Straßen NRW aufgenommen und die Verantwortlichen von der Notwendigkeit einer grundlegenden Sanierung der Straße überzeugt, die an der B7 (Hagener Straße) als Eichholzstraße beginnt und ab Silschede als Esborner Straße weiter in Richtung Wetter führt.

Vor Ort nannte Kramer Details: „Im kommenden Jahr werden die ersten drei Kilometer dieser Straße Instand gesetzt, und zwar der Bereich von Silschede bis hinter der Abzweigung Albringhausen. Der Kostenaufwand hierfür beträgt 600.000 bis 800.000 Euro. Die Maßnahme ist auf jeden Fall gesichert, auch wenn unvorhergesehene weitere Sanierungsmaßnahmen auf den Landesbetrieb zukommen sollten. Danach geht die Sanierung in den übrigen Abschnitten Jahr für Jahr weiter, so dass eine komplette Sanierung erfolgt.“

Strahlende Gesichter herrschten angesichts der guten Nachrichten bei Claus Jacobi und Frank Hasenberg, während Professor Dr. Rainer Bovermann seinem Landtagskollegen gratulierte: „In heutiger Zeit wird es immer schwerer, solche Maßnahmen durchzubringen.“  Claus Jacobi kündigte an, im Zuge der Maßnahme auf Gevelsberger Gebiet auch die „Bankette“, die seitlichen Befestigungen für Fußgänger und Radfahrer also, mit in Ordnung bringen zu lassen. Dafür muss die Stadt finanziell aufkommen.

„Die Bürger werden diese Maßnahme zu schätzen wissen“, lobte Frank Hasenberg den Sanierungsbeschluss – Radfahrer müssen keinen Schlagloch-Slalom mehr meistern, Auto- und Lkw-Fahrer werden nicht mehr durchgeschüttelt, und für die Anwohner ergibt sich eine deutlich geringere Lärmbelästigung. „Mit der Instandsetzung unterstreicht der Landesbetrieb auch die regionale Bedeutung dieser Verbindung“, so Hubertus Kramer abschließend.

 

 

 

Von | 2017-01-06T21:21:53+00:00 11.09.2013|Kategorien: Allgemein, Bauen und Verkehr, Gevelsberg, Uncategorized|Tags: , , , |