Hubertus Kramer 2017-05-30T19:20:44+00:00

ÜBER MICH

Hubertus Kramer für den Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen

Seit dem Jahr 2005 bin ich Ihr Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Hagen II / Ennepe-Ruhr-Kreis III. Das sind der Westen und Süden der Stadt Hagen und der südliche Ennepe-Ruhr-Kreis. Seit meinem 14. Lebensjahr, als ich aus dem Sauerland nach Gevelsberg umzog, bin ich in dieser Region zu Hause. Diese Region ist mir in den zurückliegenden vier Jahrzehnten längst zur Heimat geworden. Für diese Heimat und die hier lebenden Menschen setze ich mich seit sehr langer Zeit politisch ein – in den verschiedenen Gremien meiner Partei, der SPD, lange im Rat der Stadt Gevelsberg und im Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

  • Geboren am 3. November 1959 in Lenhausen (Kreis Olpe)

Schule und Ausbildung

  • Mai 1978 Abitur am Gymnasium Gevelsberg
  • 1976-1980 Tätigkeit als freier Mitarbeiter und Pauschalist in zahlreichen Redaktionen der Westfälischen Rundschau
  • Juli 1980 bis Dezember 1981 Volontariat bei der Westfälischen Rundschau

Im Beruf

  • Januar 1982 bis März 1989 Redakteur der Westfälischen Rundschau in der Stadtredaktion Hagen
  • 1985 bis 1989 Mitglied des Betriebsrats des Zeitungsverlags Westfalen
  • April 1989 bis Juni 2005 Leiter des Presse- und Informationsamtes der Stadt Hagen
  • Januar 1997 bis Oktober 1999 in Personalunion Leiter des Büros des Oberbürgermeisters der Stadt Hagen
  • 22. Mai 2005: Wahl in den Landtag von Nordrhein-Westfalen im Wahlkreis 104 Hagen II / Ennepe-Ruhr-Kreis III (Wahlergebnis: 43,8 Prozent). Wiederwahl am 9. Mai 2010 (Erststimmen: 46,9 Prozent) und am 13. Mai 2012 (Erststimmen: 50,3 Prozent)
  • Seit 2005 Mitglied in den Landtagsausschüssen für Kommunalpolitik und für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr
  • Seit 2013 Mitglied im Unterausschuss Klimaschutzplan
  • Mitglied des Präsidiums des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen

In der SPD / Ehrenamtliche politische Tätigkeit

  • Oktober 1982 Eintritt in die SPD
  • Oktober 1994 Wahl als Direktkandidat in den Rat der Stadt Gevelsberg im Wahlbezirk 5 (Wahlergebnis: 54,0 Prozent). Wiederwahl im September 1999 (54,4 Prozent), im September 2004 (52,7 Prozent) und im August 2009 (Wahlergebnis: 68,9 Prozent)
  • Oktober 1994 bis Oktober 2004 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion
  • Oktober 2004 bis Juni 2005 Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion
  • 1999 bis 2014 Vorsitzender des Betriebsausschusses Technische Betriebe Gevelsberg.
  • Seit September 1999 Mitglied des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse Gevelsberg.
  • seit 2000 Vorsitzender des Stadtverbandes der SPD Gevelsberg
  • 2000 – 2014 stellvertr. Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Ennepe-Ruhr
  • seit September 2014 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Ennepe-Ruhr

Mitgliedschaften

  • ver.di
  • AWO Westerbauer
  • VdK Gevelsberg
  • JUH Ennepetal
  • DRK Gevelsberg
  • Heimatverein Gevelsberg
  • Heimat- und Brauchtumsverein Haspe
  • Verein zur Förderung des Bahnhofs Ennepetal
  • „Lesefreunde“ Gevelsberg
  • Städtepartnerschaftsverein Hagen
  • Hasper SV
  • Kirmesgruppe Hippendorf
  • Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß Gevelsberg

WARUM POLITIK

Für Sie im Wahlkreis 104 aktiv seit 2005

„Es ist wichtiger etwas im Kleinen zu tun, als im Großen darüber zu reden.“

Willy Brandt, Deutscher Sozialdemokrat, Kanzler und Friedensnobelpreisträger (1913- 1992)

Ich bin im Oktober 1982 in die SPD eingetreten. Ein denkwürdiger Monat, denn am 1. Oktober 1982 war mit Helmut Schmidt zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte ein deutscher Bundeskanzler durch ein konstruktives Misstrauensvotum gestürzt worden. Die FDP, bis dahin Koalitionspartner der SPD, hatte die Seiten gewechselt.

In den Tagen zuvor ging es mir wie den meisten Menschen in unserem Land: Ich empfand das Gefühl von Wut und Zorn über den Wortbruch der FDP. Und ich kann mich aus meiner Arbeit als Tageszeitungsredakteur in Hagen gut daran erinnern, dass es auch zahlreiche Liberale gab, die damals dasselbe empfanden und der FDP den Rücken kehrten.

Der Gedanke an die schwarze Republik, denn im Oktober 1982 waren auch die meisten Bundesländer Westdeutschlands schwarz regiert, dieser Gedanke ließ mir keine Ruhe und ich trat der SPD bei.

In den Jahren zuvor habe ich an eine Mitgliedschaft in der SPD wenig bis gar nicht gedacht. Denn bei Demonstrationen, etwa in Brokdorf gegen das AKW, erlebte ich, wie rigoros die Staatsmacht mit Wasserwerfern, Tränengas und Hubschraubern gegen Protestanten vorging. Ich erlebte Hunderttausende friedliche Demonstranten gegen Cruise Missiles und Pershing II in Bonn und hörte Harry Belafonte in der Dortmunder Westfalenhalle gegen den Nato-Doppelbeschluss singen. Und als Schülersprecher am Gymnasium und als Stadtschülersprecher in Gevelsberg hatte ich noch Ende der 70er Jahre gemerkt, wie undurchlässig und ungerecht unser Schulsystem trotz Willy Brandts „Mehr Demokratie wagen“ war.

Doch der Gedanke an eine drohende Politik von Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß und eine FDP a la Otto Graf Lambsdorff ließ mich im Oktober 1982 schaudern – und in die Partei eintreten, die bis heute die einzig mögliche für mich geblieben ist: Die SPD.

Für mich persönlich gibt die SPD unter allen deutschen Parteien mit großem Abstand die meiste Gewähr dafür, mein wichtigstes Ziel von Politik zu erreichen: Chancengerechtigkeit. Chancengerechtigkeit für alle Menschen.

Gesine Schwan hat das einmal auf den Punkt gebracht. Sie hat gesagt: „Für mich sind die Menschen in ihrer Würde gleich, aber nicht in ihren Lebenschancen. Da gibt es furchtbare Diskrepanzen. Die Politik ist dazu da, diese soweit es geht auszugleichen. Es geht um Chancengerechtigkeit.“Jeder, der Politik betreibt, ob ehren- oder hauptamtlich, hat dabei seine persönliche Herangehensweise an die politische Arbeit. Strategisch und theoretisch der eine, schwerpunktmäßig in der Parlamentsarbeit zu Hause der andere, vor allem kommunikativ ausgerichtet im Gespräch mit den Menschen vor Ort der Dritte. Die ständige Begegnung mit den Menschen vor Ort ist dabei mein Schwerpunkt. Politik ist in diesem Sinne für mich Zuhause und Partei längst Familie geworden.

MEIN WAHLKREIS

Der Wahlkreis 104 (Hagen II / Ennepe-Ruhr-Kreis III)

Der Wahlkreis 104 (Hagen II / Ennepe-Ruhr-Kreis III) ist vom Gesetzgeber in seiner Form wohl aus der Not geboren worden: Als es vor der Landtagswahl 2005 darum ging, zur Konsolidierung des Landeshaushalts das Parlament zu verkleinern und zu diesem Zweck die Zahl der Direktwahlkreise zu verringern, wurden aus den bis dahin fünf Landtagswahlkreisen im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Hagen insgesamt vier. Und damit geboren war der Wahlkreis 104, der im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis die Städte Gevelsberg, Ennepetal und Breckerfeld und in Hagen die beiden Stadtbezirke Haspe und Eilpe/Dahl umfasst.

Gegensätzlicher könnte es nicht sein, mag der Betrachter im ersten Moment sagen. Und in der Tat bildet die Region exakt die Schnittstelle zwischen dem Ruhrgebiet auf der einen und dem Sauerland auf der anderen Seite. Zeigen sich Haspe, Eilpe, Gevelsberg und Ennepetal bis heute deutlich industriell geprägt, so sind Breckerfeld mit seinen großen landwirtschaftlichen Flächen und das Hagener Volmetal mit seinen schier endlosen Waldgebieten Stätten mit erheblichem touristischen Potenzial.

Wirtschaftspolitisch sind alle Bereiche – nur zu unterschiedlichen Zeiten – durch die Eisen-, Stahl- und stahlverarbeitende Industrie zu Wohlstand geführt worden. Denn an den Ufern von Ennepe und Volme siedelten sich früh die Hämmer an legten den Ursprung für die atemberaubende Industrialisierung. Doch insbesondere der tiefgreifenden Strukturwandel in den sechziger bis neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts sorgte für den Abbau zehntausender Arbeitsplätze im Stahlbereich und ließ zum Glück ein buntes Bild insbesondere klein- und mittelständischer Unternehmen entstehen. Internationale Spitzenunternehmen wie der Weltmarkführer bei Schließsystemen Dorma oder das Unternehmen ABC mit den weltbekannten Spax-Schrauben haben beispielhaft in Ennepetal ihre Heimat.

Landschaftlich ist die Region mit Glör-, Ennepetal- und Hasper Talsperre sowie dem Heilenbecker Stausee nicht nur ein Geheimtipp für Besucher aus dem gesamten Ruhrgebiet und aus Holland, sondern bietet den Menschen hier eine reizvolle Heimat. Die bietet nicht nur selbst ein dichtes Netz etwa an Bildungs-, Kultur- oder Sportangeboten, sondern liegt im direkten Umfeld von Hagen, Wuppertal und den Ruhr-Metropolen Dortmund, Bochum und Essen.

Die Menschen in der Region sind harte Arbeit seit Jahrhunderten gewohnt – allerdings auch das gemeinsame und ausgelassene Feiern. Dafür stehen beispielhaft die großartigen Kirmesaktivitäten in Haspe, Gevelsberg und Ennepetal, an deren Kirmeszügen Jahr für Jahr Hunderttausende Menschen hier in die Region ziehen.

LANDTAG

Hubertus Kramer für den Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen

Mich für andere Menschen einzusetzen, daran habe ich bereits in sehr jungen Jahren Interesse und Spaß zugleich entwickelt. Ob als Stadtschülersprecher, als junges Betriebsratsmitglied im Zeitungsverlag Westfalen, ob später als Ratsmitglied oder als Stadtverbandsvorsitzender der SPD in Gevelsberg: Immer war dieses Engagement kein Selbstzweck, sondern Fundament, mich für die Interessen anderer einzusetzen. Gerechtigkeit war und ist dabei für mich das wichtigste Ziel.

Seit 2005 vertrete ich nun den Wahlkreis 104 Hagen II / Ennepe-Ruhr-Kreis III mit den Städten Breckerfeld, Ennepetal und Gevelsberg und den Hagener Stadtteilen Haspe, Eilpe und dem Hagener Volmetal im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Viermal haben mich die Bürgerinnen und Bürger hier als direkt gewählten Abgeordneten in das Landesparlament entsandt – zuletzt am 14. Mai 2017. Die Arbeit vor Ort, der Kontakt zu den Menschen hier, die Kenntnis auch über Vereine, Organisationen und Einrichtungen, das liegt mir bei meiner Arbeit als Landtagsabgeordneter besonders am Herzen. Insofern ist mein Motto konsequent  „Vor allem vor Ort“.

Aber gerade auch bei der Arbeit in Düsseldorf geht es natürlich um Fragen, die die Menschen direkt vor Ort angehen. Hier im Landtag wird vieles von dem entschieden, was wenig später die Menschen in unseren Städten und Gemeinden unmittelbar betrifft. Landespolitik prägt die Heimat, prägt das direkte Lebensumfeld der Menschen in ganz entscheidendem Maße. Wenn es in Düsseldorf beispielhaft um die Finanzausstattung der Städte und Gemeinden in NRW geht, dann wird über weitaus mehr als über finanzielle Fragen diskutiert. Letztlich geht es dann um die Frage, ob die Lebensverhältnisse der Menschen in NRW möglichst weit angeglichen werden können. Das ist nur ein Beispiel für die enge Verknüpfung von Landespolitik zur kommunalen Ebene.

Die Arbeit in der Landespolitik ist damit eine konsequente Fortsetzung des Engagements auf kommunaler Ebene – und so verstehe ich auch mein Wirken im Landtag NRW.

Besuchen Sie mich!

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des NRW-Landtages

Ich freue mich immer über Besuch im Landtag! Uns Abgeordneten stehen pro Halbjahr zwei Besuchstermine zur Verfügung, zu denen wir jeweils maximal 50 Personen aus dem Wahlkreis einladen dürfen. Neben einer Führung und einem rund einstündigen Gespräch mit mir gehört auch eine Mahlzeit zum Programm.

Interesse? Dann melden Sie sich einfach und wir merken Sie vor. Bei nächster Gelegenheit denken wir dann an Sie.

Alternativ können Sie sich auch direkt an den Besucherdienst des Landtages wenden. Alles Wichtige zum “Besuch im Landtag” finden Sie auf der Seite des Landtags NRW. Besonders interessant sind die Besuchsprogramme für Kinder und Jugendliche.